Veranstaltungen & Kultur
Kroatische Malerin stellt im Rathaus Charlottenburg aus
📅 2026-09-09 | 🔗 Quelle: Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf
Bezirksbürgermeisterin Kirstin Bauch hat am Mittwoch in der Rathausgalerie Charlottenburg (Otto-Suhr-Allee 100, 2. Etage) die Ausstellung „Farben des Mittelmeers – mit Pinsel und Seele“ der kroatischen Malerin Cvjetana Bazina Perisa aus der Partnerstadt Split eröffnet. Gezeigt werden 15 Öl- und Acrylgemälde. Anlass ist zugleich das 35-jährige Bestehen der Kroatisch-Deutschen Gesellschaft Split, die mit 22 Mitgliedern nach Berlin gereist ist; die rund 120 Mitglieder starke Gesellschaft fördert seit Jahrzehnten den kulturellen und gesellschaftlichen Austausch zwischen Split und Charlottenburg-Wilmersdorf, die seit 1970 eine Städtepartnerschaft verbindet. Vereinsvorsitzender Nikola Horvat erhielt 2010 für sein langjähriges Engagement die Bürgermedaille des Bezirks. Die Ausstellung ist bis zum 30. September 2026 montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr zu sehen.
Barrie Kosky inszeniert Saisonauftakt der Komischen Oper im Flughafen-Hangar
📅 2026-09-09 | 🔗 Quelle: Tagesspiegel
Zum Saisonauftakt inszeniert Barrie Kosky für die Komische Oper Berlin erneut ein Highlight in einem Hangar des ehemaligen Flughafens Tempelhof. Parallel kehrt der australische Komponist und Dirigent Brett Dean für ein Konzert an die Berliner Philharmonie zurück. Die Klassik-Tipps der Woche zählen die Produktion zu den wichtigsten Kulturterminen der kommenden Tage in Berlin.
IFA 2026 zieht 240.000 Besucher aus 155 Ländern nach Berlin
📅 2026-09-09 | 🔗 Quelle: Tagesspiegel
Die Elektronikmesse IFA hat in diesem Jahr rund 240.000 Besucherinnen und Besucher aus 155 Ländern nach Berlin gelockt. Im Mittelpunkt der Innovationsschau standen unter anderem Spülmaschinen mit integrierten Kameras sowie zahlreiche neue Roboter-Anwendungen. Die Messe gilt als eine der größten Publikumsmessen für Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte weltweit und unterstreicht Berlins Rolle als Ausrichter internationaler Technikmessen.
Berlin Art Week: Neun Ausstellungs-Highlights zwischen Mode, Duft und Fotografie
📅 2026-09-09 | 🔗 Quelle: Berliner Zeitung
Vom 9. bis 13. September 2026 findet die Berlin Art Week statt und verhandelt in ihren Ausstellungen große Themen wie Wiederaufbau, Identität und künstliche Intelligenz. Die Berliner Zeitung stellt neun Highlights der Woche vor, die Mode, Duft und Fotografie als künstlerische Ausdrucksformen einbeziehen. Die Reihe gilt als einer der wichtigsten Kunsttermine des Berliner Herbstkalenders.
Nobelpreisträgerin Han Kang gibt intime Einblicke im Kammermusiksaal
📅 2026-09-09 | 🔗 Quelle: Berliner Zeitung
Die südkoreanische Literaturnobelpreisträgerin Han Kang ist im Berliner Kammermusiksaal aufgetreten und hat dem Publikum persönliche Einblicke in ihr Leben und Schreiben gegeben. Die Veranstaltung war stark nachgefragt, das Publikum reagierte laut Berliner Zeitung mit großer Zuneigung auf die Autorin.
East Side Gallery: Schutzmaßnahmen gegen Graffiti und Verfall geplant
📅 2026-09-09 | 🔗 Quelle: rbb24
Die East Side Gallery in Friedrichshain-Kreuzberg soll in den kommenden Monaten weiter saniert werden. Ab 2026 soll am Stralauer Platz eine Musterfläche entstehen, an der Verfahren zur Freilegung, Sicherung und Erhaltung der bemalten Mauersegmente erprobt werden. Restauratorinnen und Restauratoren kämpfen laut Berichten monatlich gegen Graffiti, Feuchtigkeit und bröckelnden Beton. Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg plant zusätzlich entlang der Mühlenstraße einen durchgehenden Schutzzaun, der künftig 70 Zentimeter Abstand zwischen Publikum und Denkmal schaffen soll.
Verkehr & Infrastruktur
Bahn-Generalsanierung zwischen Berlin und Hannover bringt 80 Minuten längere Fahrzeiten
📅 2026-09-09 | 🔗 Quelle: Tagesspiegel
Ab Oktober 2026 saniert die Deutsche Bahn die Strecke zwischen Berlin und Lehrte bei Hannover grundlegend. Fahrgäste müssen für die Verbindung während der Bauzeit rund 80 Minuten mehr einplanen als bisher üblich, deutlich mehr als ursprünglich vorgesehen. Betroffen sind Reisende auf einer der zentralen West-Verbindungen aus Berlin.
Schülerausweis wird zum BVG-Ticket: Berlin testet an zehn Schulen
📅 2026-09-09 | 🔗 Quelle: Berliner Zeitung
Ein neuer, kombinierter Schülerausweis mit integriertem BVG-Ticket wird derzeit an zehn Berliner Schulen mit bis zu 7.000 Schülerinnen und Schülern erprobt. Ab dem zweiten Schulhalbjahr 2026/2027 soll die Einführung an allen öffentlichen Schulen erfolgen, sodass Schüler künftig nur noch eine statt zwei Karten benötigen. Für die Kartenausstellung werden vorhandene Schülerdaten genutzt, die Karten werden zentral produziert und von der BVG direkt an die Schulen versendet; zusätzlich ist ein digitaler Schülerausweis per App geplant. Das Ticket gilt im Tarifbereich Berlin AB. Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch und Verkehrssenatorin Ute Bonde bezeichnen die Umstellung als Beitrag zum Bürokratieabbau, BVG-Vertriebsleiter Michael Beer sowie ein Schulleiter loben die Entlastung für die Schulsekretariate.
Wirtschaft
Berliner Fahrschule Orange insolvent – Fahrschüler sollen Forderungen anmelden
📅 2026-09-09 | 🔗 Quelle: Tagesspiegel
Die beiden Berliner Standorte der Fahrschule Orange hatten bereits einige Monate zuvor von einem auf den anderen Tag geschlossen. Mitte August 2026 eröffnete das Amtsgericht Charlottenburg wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung das Insolvenzverfahren. Zahlreiche Fahrschülerinnen und Fahrschüler, die zuvor günstige Pauschalpakete gekauft hatten, sollen nun ihre Forderungen beim Insolvenzverwalter anmelden, um zumindest einen Teil ihres Geldes zurückzuerhalten.
Erneuter Geschäftsführerwechsel bei Berlin TXL Management
📅 2026-09-09 | 🔗 Quelle: Tagesspiegel
Frank Wolters verlässt zum 31. Dezember 2026 seinen Posten als Geschäftsführer der landeseigenen Berlin TXL Management GmbH, die das Gelände des ehemaligen Flughafens Tegel zur „Urban Tech Republic“ entwickeln soll. Erst vor wenigen Monaten musste bereits Co-Geschäftsführerin Gudrun Sack das Unternehmen wegen interner Unstimmigkeiten verlassen. Hintergrund der Unruhe an der Spitze ist, dass die Entwicklung des Geländes insgesamt nur schleppend vorankommt.
Wissenschaft & Bildung
Neue Grundschule in Spandau für 50 Millionen Euro eröffnet
📅 2026-09-09 | 🔗 Quelle: Tagesspiegel
Im wachsenden Berliner Westen wurde für rund 50 Millionen Euro eine neue Grundschule fertiggestellt und eröffnet. Das Gebäude steht an einem historisch besonderen Ort, an dem früher DDR-Grenzer patrouillierten. Über den künftigen Namen der Schule wird derzeit noch entschieden.
Stadtentwicklung & Wohnen
Neues Mega-Viertel Insel Gartenfeld: Bewohner klagen über teure Stellplätze
📅 2026-09-08 | 🔗 Quelle: Tagesspiegel
In Spandau entsteht mit der „Insel Gartenfeld“ eines der größten Neubaugebiete Berlins mit 3.700 Wohnungen für perspektivisch rund 10.000 Bewohner. Am 1. September 2026 eröffnete dort ein neues Parkhaus an der Gartenfelder Straße, dessen monatlicher Stellplatz 120 Euro kostet – umgerechnet über 1.440 Euro im Jahr, was einer zusätzlichen Monatsmiete entspricht. Anwohner, von denen viele über Wohnberechtigungsscheine (WBS) verfügen, kritisieren die Preisgestaltung als „Abzocke“ und fragen, wer sich das leisten könne. Hunderte Familien sind bereits in das neue Viertel eingezogen.
Stadtbad Schöneberg nach zweijähriger Sanierung wiedereröffnet
📅 2026-09-09 | 🔗 Quelle: Berliner Bäder-Betriebe / Entwicklungsstadt
Das Stadtbad Schöneberg (Hans-Rosenthal-Bad) hat am Mittwoch nach rund zweijähriger Sanierung wieder eröffnet. Das Bad war seit Januar 2024 geschlossen; investiert wurden etwa 14,5 Millionen Euro in die technische Infrastruktur, die Becken sowie Teile der Gebäudehülle. Ursprünglich war eine Wiedereröffnung bereits Mitte 2026, dann der 26. August 2026 geplant gewesen – wegen festgestellter Mängel verzögerte sich der Termin zweimal bis zum jetzigen Datum.
Schwarzbau-Streit um Restaurant-Wintergarten in Pankow geht vor Gericht
📅 2026-09-09 | 🔗 Quelle: Tagesspiegel
Das Restaurant Firenze in Pankow soll nach amtlicher Auffassung seine ohne Genehmigung errichteten Pavillons abreißen. Die Betreiber weigern sich jedoch und wollen den Streit um den vermeintlichen Schwarzbau juristisch klären lassen. Der Fall dürfte damit vor Gericht landen.
Sicherheit & Justiz
Cyberangriff auf Berliner Landesnetz: Hackergruppe veröffentlicht 5,79 Terabyte Daten im Darknet
📅 2026-09-08 | 🔗 Quelle: rbb24
Die im August 2026 bekannt gewordene Cyberattacke auf das Berliner Landesnetz wird der Angreifergruppe Rhysida zugeschrieben, die vom 7. bis 14. August unbemerkt Zugriff auf Systemteile hatte und dabei Daten kopierte. Betroffen sind insbesondere die Bereiche der Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung und Bauen sowie für Mobilität und Verkehr. Die Gruppe forderte ein Lösegeld von 30 Bitcoin, umgerechnet rund 2 Millionen Euro. Da Berlin nicht zahlte, veröffentlichte Rhysida am 4. September 2026 rund 1,44 Millionen Dateien mit einem Gesamtvolumen von etwa 5,79 Terabyte im Darknet. Laut Medienberichten könnten auch sicherheitsrelevante Daten zum Schutz kritischer Infrastruktur betroffen sein. Für betroffene Bürgerinnen, Bürger und Firmen soll eine Anlaufstelle eingerichtet werden. Der Vorfall gilt als einer der schwerwiegendsten Cyberangriffe auf eine deutsche Landesverwaltung der vergangenen Jahre, sowohl wegen der Datenmenge als auch wegen der potenziell betroffenen sicherheitsrelevanten Bereiche.
Anklage gegen mutmaßlichen Gehilfen der Messerattacke am Holocaust-Mahnmal
📅 2026-09-09 | 🔗 Quelle: Tagesspiegel
Das Kammergericht Berlin hat Anklage gegen einen seit Ende Mai in Untersuchungshaft sitzenden syrischen Mann erhoben – ihm wird Beihilfe zum versuchten Mord und zur gefährlichen Körperverletzung vorgeworfen. Er soll unmittelbar vor der Tat den Nachmittag mit dem späteren Haupttäter verbracht und diesen laut Anklage ermutigt haben, „sein Vorhaben umzusetzen“. Der ebenfalls syrische Haupttäter war im März vom Kammergericht wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung zu 13 Jahren Haft verurteilt worden, das Urteil ist nicht rechtskräftig. Er hatte im Februar des Vorjahres einen spanischen Touristen am Holocaust-Mahnmal mit einem Messer lebensbedrohlich verletzt.
Queerfeindlicher Angriff im Regenbogenkiez: Zwei Unbekannte schlagen 38-Jährigen
📅 2026-09-09 | 🔗 Quelle: Tagesspiegel
Am Dienstagabend wurde eine 38-jährige, erkennbar der LSBTIQ+-Community angehörige Person in der Motzstraße im Schöneberger Regenbogenkiez von zwei Unbekannten auf einem E-Scooter angegriffen. Die Täter näherten sich auf dem Gehweg und schlugen zu, das Opfer erlitt Gesichtsverletzungen, lehnte eine medizinische Versorgung aber ab. Der Staatsschutz der Polizei Berlin hat die Ermittlungen übernommen.
Zwölf scharfe Handgranaten in Selfstorage-Lager in Friedrichshain entdeckt
📅 2026-09-08 | 🔗 Quelle: rbb24
Mitarbeitende eines Selfstorage-Anbieters in Berlin-Friedrichshain haben zwölf scharfe Handgranaten in einem privat angemieteten Lagerraum entdeckt. Der Fund wurde am Montag gemacht. Die Polizei ließ die Kriegswaffen anschließend auf dem Schießplatz Grunewald unschädlich machen. Wer die Handgranaten dort eingelagert hat und warum, ist bislang unklar, die Ermittlungen laufen.
Berlin schaltet KI-Überwachungskameras an Kotti, Görlitzer Park, Warschauer Brücke und Alexanderplatz frei
📅 2026-09-08 | 🔗 Quelle: Berliner Zeitung
Berlin investiert nach eigenen Angaben Millionenbeträge in Videoüberwachung an als kriminalitätsbelastet geltenden Plätzen. Am Kottbusser Tor in Kreuzberg wurden erste Kameras bereits bis Ende August installiert, weitere sind für Görlitzer Park, Warschauer Brücke und Alexanderplatz geplant. Die Polizei setzt dabei sogenannte „semantische KI“ ein, die Situationen erkennen und etwa Dealer oder potenzielle Angreifer identifizieren soll. Die Anlagen befinden sich an Gebäuden der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft Gewobag, nicht an klassischen öffentlichen Plätzen, und sind derzeit noch abgedeckt; Hinweisschilder für die Bevölkerung sind vorgeschrieben und in Vorbereitung.
Bundesweiter Warntag: Alle 420 Sirenen in Berlin ausgelöst
📅 2026-09-10 | 🔗 Quelle: Berlin.de
Am bundesweiten Warntag, dem 10. September 2026, wurden um 11 Uhr in ganz Deutschland die Sirenen ausgelöst, parallel dazu liefen Warnmeldungen über die Warn-App NINA sowie Radio und Fernsehen. In Berlin lösten alle 420 vorhandenen Sirenen aus; aktuell sind 363 von 423 möglichen Standorten aktiv. Ein weiterer Ausbau auf bis zu 550 Sirenenstandorte, vor allem am Stadtrand, ist bis 2027 geplant. Der Bund stellte dafür 2025 rund 11,87 Millionen Euro und 2026 bislang 4,09 Millionen Euro an Fördermitteln bereit. Es handelte sich um eine reine Übung, keinen Ernstfall.