2026-09-09Rubrik Hilfreiche Prompts

Googelhupf Tageszeitung

Prompt-Tipps des Tages

Vier Gewohnheiten von erfahrenen Claude-Nutzern

Vier Gewohnheiten von erfahrenen Claude-Nutzern

📅 2026-09-08 | 🔗 Quelle: AI Genius Lab

Der Newsletter sammelt vier Gewohnheiten, mit denen erfahrene Claude-Nutzer laut einer Anthropic-Umfrage ihre Produktivität steigern. Erstens: mehrere Browser-Tabs mit je einem eigenen Claude-Chat parallel offen halten und jedem eine feste Aufgabe zuweisen, etwa einen Tab für den Newsletter-Entwurf, einen für die Postfach-Zusammenfassung und einen für die Wochenplanung. Zweitens: einen bewährten Chat-Ablauf am Ende explizit in einen wiederverwendbaren Skill umwandeln lassen, den man danach als festen Befehl abrufen kann. Drittens die 10-80-10-Regel: Die ersten und letzten 10 Prozent - die Vorgaben zu Beginn und die Korrektur am Ende, aus der die KI künftig automatisch lernt - bleiben beim Menschen, die mittleren 80 Prozent der eigentlichen Arbeit übernimmt die KI. Viertens: jeden Chat mit der Frage 'Gibt es sonst noch etwas, das ich bedenken sollte?' abschließen, damit zurückgehaltene Einwände und Alternativen noch auf den Tisch kommen. Nützlich für alle, die Claude bereits regelmäßig nutzen, aber bisher nur ein Gespräch nach dem anderen führen.

Einen KI-Agenten beibringen, vor riskanten Annahmen nachzufragen

Einen KI-Agenten beibringen, vor riskanten Annahmen nachzufragen

📅 2026-09-08 | 🔗 Quelle: Smart Prompts for AI

Autonome KI-Agenten füllen fehlende Angaben in einer knappen Anweisung meist einfach mit einer plausiblen Vermutung auf, statt nachzufragen - das wird teuer, wenn genau die übersehene Einschränkung wichtig war. Die Technik löst das über drei feste Regeln, die man in die Projekt- oder Systemanweisungen des Agenten schreibt: Annahmen, die nur Formatierung oder Reihenfolge betreffen, darf das Modell selbst treffen und weiterarbeiten; Annahmen mit Auswirkung auf Preise, Kundenkommunikation oder Datenlöschung müssen dagegen zu einer Rückfrage führen. Zweitens sollen mehrere solcher Rückfragen gebündelt und als knappe Auswahlfragen gestellt werden, statt bei jeder einzelnen Unklarheit sofort zu unterbrechen. Drittens soll der Agent währenddessen mit den unstrittigen, risikoarmen Teilen der Aufgabe weiterarbeiten, statt komplett zu pausieren. Nützlich für alle, die einem KI-Agenten wiederkehrende, folgenreiche Aufgaben überlassen und verhindern wollen, dass er teure Fehlannahmen einfach durchwinkt.