2026-09-08Rubrik Berlin Lokal

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Veranstaltungen & Kultur

Berlin Art Week startet in ihre 15. Ausgabe

Berlin Art Week startet in ihre 15. Ausgabe

📅 2026-09-08 | 🔗 Quelle: Kunstleben Berlin

Vom 9. bis 13. September 2026 verwandelt die Berlin Art Week die Hauptstadt zum internationalen Treffpunkt für zeitgenössische Kunst – zum 15. Mal in Folge. Mehr als 100 Museen, Galerien, Sammlungen und Projekträume sowie eine eigene Kunstmesse zeigen ein breites Programm aus Ausstellungen, Eröffnungen, Führungen, Installationen, Performances, Filmvorführungen, Gesprächen und Workshops. Zentraler Treffpunkt ist der Standort Kulturforum mit dem eigens eingerichteten „Berlin Art Week Garden“, der Institutionen, Partner und Publikum zusammenbringt. Am 10. September lädt die Gallery Night des Gallery Weekend Berlin von 18 bis 22 Uhr zum Rundgang, am 11. September verlängern rund 30 ausgewählte Projekte im Rahmen einer „Featured Night“ ihre Öffnungszeiten. Als Höhepunkt eröffnet in der Neuen Nationalgalerie die Ausstellung „Night“ von Maurizio Cattelan, seine erste große Einzelausstellung in Deutschland. Parallel dazu läuft vom 10. bis 13. September die 13. Ausgabe der Kunstmesse Positions Berlin in den Hangars 5 und 6 des Flughafens Tempelhof. Am 12. und 13. September öffnen zudem ausgewählte Privatsammlungen im Rahmen des Programms „Meet the Artist“ ihre Türen für Besucherinnen und Besucher.

Kroatische Künstlerin zeigt „Farben des Mittelmeers“ im Rathaus Charlottenburg

📅 2026-09-07 | 🔗 Quelle: Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf

Am Mittwoch, den 9. September 2026, eröffnet Bezirksbürgermeisterin Kirstin Bauch um 13 Uhr im Rathaus Charlottenburg die Ausstellung „Farben des Mittelmeers – mit Pinsel und Seele“. Gezeigt werden 15 Werke der 1960 in Split geborenen Malerin Cvjetana Bazina Perisa aus der Berliner Partnerstadt Split – ihre erste Einzelausstellung in Deutschland. Die Künstlerin arbeitet vorwiegend mit Öl- und Acrylmalerei auf Leinwand und gibt damit Einblick in ihr vielseitiges Schaffen mit mediterranen Motiven. Die Ausstellung ist bis zum 30. September 2026 in der Galerie im zweiten Obergeschoss des Rathauses Charlottenburg (Otto-Suhr-Allee 100) zu sehen, montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr.

Hamburger Bahnhof zeigt erste große Ryuichi-Sakamoto-Retrospektive in Europa

Hamburger Bahnhof zeigt erste große Ryuichi-Sakamoto-Retrospektive in Europa

📅 2026-09-07 | 🔗 Quelle: Tagesspiegel

Der Hamburger Bahnhof in Berlin widmet dem 2023 verstorbenen japanischen Komponisten Ryuichi Sakamoto die erste große Retrospektive in Europa. Die Schau würdigt sein musikalisches und klangkünstlerisches Werk, das weit über seine bekannte Filmmusik hinausreicht – nach Einschätzung der Ausstellungsmacher wird selbst eine gewöhnliche U-Bahnfahrt mit seiner Musik im Ohr zu einem meditativen Erlebnis.

Lese-Flashmob am Alexanderplatz wirbt für neue Zentralbibliothek

Lese-Flashmob am Alexanderplatz wirbt für neue Zentralbibliothek

📅 2026-09-07 | 🔗 Quelle: Berliner Morgenpost

Anlässlich des „Lies-ein-Buch-Tags“ versammelten sich Leserinnen und Leser zu einem Flashmob am Alexanderplatz: Handys auf lautlos, das Lieblingsbuch aufgeschlagen. Die Aktion soll Werbung für die geplante neue Zentral- und Landesbibliothek (ZLB) machen.

Berliner Drachenkünstler sorgt für Spektakel über dem Tempelhofer Feld

Berliner Drachenkünstler sorgt für Spektakel über dem Tempelhofer Feld

📅 2026-09-06 | 🔗 Quelle: Tagesspiegel

Der Berliner Drachenkünstler Robert Kirsch, der seine ersten Drachen einst aus alten Duschvorhängen baute, konstruiert heute Riesendrachen mit bis zu 250 Kilogramm Zugkraft und lässt sie über dem Tempelhofer Feld fliegen.

Verkehr & Infrastruktur

Brand an Umspannwerk in Tiergarten legt rund 90 Ampeln lahm, Tunnel gesperrt

Brand an Umspannwerk in Tiergarten legt rund 90 Ampeln lahm, Tunnel gesperrt

📅 2026-09-07 | 🔗 Quelle: Tagesspiegel

In der Nacht zu Montag kam es gegen 2:40 Uhr in der Bissingzeile in Tiergarten zu einer Explosion im Transformatorenbereich eines Umspannwerks und einem folgenden Brand. 54 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren im Einsatz, das Feuer konnte erst nach fünfeinhalb Stunden vollständig gelöscht werden; eine Baustelle sowie ein Teilbereich des Umspannwerks wurden erheblich beschädigt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei ist ein Kurzschluss die wahrscheinlichste Ursache, ein Anschlag wird nicht vermutet. In der Folge fielen rund 90 Ampeln im Stadtgebiet aus, am späten Nachmittag waren noch etwa 30 außer Betrieb, weil einige nicht ferngesteuert werden konnten. Der Tiergartentunnel musste aus Sicherheitsgründen von Montagmittag bis Dienstagmorgen für Autos und Busse gesperrt werden. Verletzte gab es keine, auch die allgemeine Stromversorgung der Stadt blieb unterbrechungsfrei.

BVG zieht mit 2.000 Beschäftigten auf neuen Campus ans Ostkreuz

📅 2026-09-07 | 🔗 Quelle: rbb24

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) verlassen nach vielen Jahren ihre Zentrale in der Holzmarktstraße und weitere bisherige Standorte und ziehen künftig mit rund 2.000 Beschäftigten auf einen neu entwickelten Campus am Ostkreuz. Der Campus wird derzeit umfassend neu entwickelt und soll künftig Hauptsitz des Verkehrsbetriebs werden.

Baubedingte Ausfälle auf der Zuglinie RE1 haben sich 2025 verdoppelt

Baubedingte Ausfälle auf der Zuglinie RE1 haben sich 2025 verdoppelt

📅 2026-09-07 | 🔗 Quelle: Tagesspiegel

Der RE1 gilt als großes Sorgenkind im Brandenburger und Berliner Zugverkehr: Ausfälle und Verspätungen sind für Pendlerinnen und Pendler längst keine Seltenheit mehr. Eine aktuelle Statistik zeigt, dass sich die baubedingten Ausfälle auf der Linie im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr verdoppelt haben.

Wissenschaft & Bildung

TU Berlin bereitet Teilöffnung des seit Mai gesperrten Hauptgebäudes vor

TU Berlin bereitet Teilöffnung des seit Mai gesperrten Hauptgebäudes vor

📅 2026-09-07 | 🔗 Quelle: Tagesspiegel

Seit Mai 2026 ist das marode Hauptgebäude der Technischen Universität Berlin an der Straße des 17. Juni wegen Baumängeln weitgehend geschlossen, auch der Audimax bleibt dicht. Knapp einen Monat vor Beginn des Wintersemesters kündigt die Universität nun an, Teile des Gebäudes wieder zu öffnen – zunächst sollen Hörsäle im Erdgeschoss regulär genutzt werden können.

Stadtentwicklung & Wohnen

City West: Neue Fassade des Bürohauses Schlüterstraße 44 wird sichtbar

City West: Neue Fassade des Bürohauses Schlüterstraße 44 wird sichtbar

📅 2026-09-07 | 🔗 Quelle: Entwicklungsstadt Berlin

An der Schlüterstraße 44 in Charlottenburg verändert sich das Straßenbild sichtbar: Die neue Fassade des im Bau befindlichen Büro- und Geschäftshauses ist inzwischen weitgehend zu erkennen und überrascht mit roten Akzenten. Die Fertigstellung des Neubaus in der City West ist für November 2026 geplant.

Analyse: SEZ in Friedrichshain könnte erhalten bleiben, ohne 600 geplante Wohnungen zu verhindern

Analyse: SEZ in Friedrichshain könnte erhalten bleiben, ohne 600 geplante Wohnungen zu verhindern

📅 2026-09-07 | 🔗 Quelle: Tagesspiegel

Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg hat die Ergebnisse einer Analyse zum ehemaligen Sport- und Erholungszentrum (SEZ) vorgestellt: Demnach müsste das Gebäude für den geplanten Bau von 600 Wohnungen auf dem Gelände nicht abgerissen werden. Laut der sogenannten Plausibilisierung existiert eine „relativ einfache Lösung“, mit der sich der Erhalt des SEZ und die geplanten Wohnhochhäuser kombinieren lassen.

GESOcampus in Wittenau: Erste Bewohner ziehen in neues Wohnhaus mit 242 Plätzen

GESOcampus in Wittenau: Erste Bewohner ziehen in neues Wohnhaus mit 242 Plätzen

📅 2026-09-07 | 🔗 Quelle: Entwicklungsstadt Berlin

Im GESOcampus „Quartier Alt-Wittenau“ in Berlin-Reinickendorf ziehen die ersten Bewohnerinnen und Bewohner ein. Der Neubau bietet 242 Wohnplätze sowie Gemeinschaftsräume und WG-Zimmer; der Innenhof wurde begrünt und mit Aufenthaltsflächen gestaltet.

Ehemaliges Waldhotel Frohnau soll Unterkunft für Wohnungslose werden

Ehemaliges Waldhotel Frohnau soll Unterkunft für Wohnungslose werden

📅 2026-09-07 | 🔗 Quelle: Entwicklungsstadt Berlin

Auf dem Gelände des ehemaligen Waldhotels in Frohnau soll künftig eine Einrichtung für wohnungslose Menschen mit Pflegebedarf sowie für Familien mit Kindern entstehen. Die geplante Umnutzung des Gebäudes beschäftigt derzeit viele Menschen im Viertel, im Kiez besteht großer Gesprächsbedarf.

Sicherheit & Justiz

Hackerangriff auf Berliner Verwaltung: 5,8 Terabyte Daten im Darknet, Auswertung dauert Wochen

Hackerangriff auf Berliner Verwaltung: 5,8 Terabyte Daten im Darknet, Auswertung dauert Wochen

📅 2026-09-07 | 🔗 Quelle: Tagesspiegel

Nach dem Cyberangriff auf das Berliner Landesnetz haben Kriminelle rund 5,8 Terabyte an Daten aus zwei Senatsverwaltungen erbeutet und im Darknet veröffentlicht: Am Freitag wurden über 1,4 Millionen Dateien publik gemacht, am Sonntag folgte ein weiteres Datenpaket. Betroffen sind unter anderem Geburtsurkunden, private Telefonnummern und Rehabilitationsunterlagen von Verwaltungsmitarbeitenden. Digitalstaatssekretär Florian Hauer erklärte, nach aktuellem Stand seien lediglich Daten der niedrigsten Geheimhaltungsstufe (VS-NfD) betroffen, keine mit nationaler Sicherheitsrelevanz – man sei aber „erst am Anfang dieses Prozesses“. Der reine Download der veröffentlichten Dateien werde noch mehrere Tage dauern, die vollständige Sichtung und KI-gestützte Risikobewertung der Daten Wochen; auch das Landeskriminalamt ist an der Auswertung beteiligt. Der Vorfall hat bereits praktische Folgen für die Verwaltung, etwa eine eingeschränkte Bearbeitung von Wohngeldanträgen in mehreren Bezirken.

27-Jähriger in Neukölln erschossen, Mordkommission ermittelt

📅 2026-09-07 | 🔗 Quelle: Polizei Berlin

In der Nacht zu Montag wurde gegen 2:40 Uhr an der Kreuzung Planetenstraße/Sonnenallee in Neukölln ein 27-jähriger Mann Opfer mehrerer Schussabgaben und starb trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen noch am Tatort. Die Schützen flüchteten unerkannt vom Tatort. Die 5. Mordkommission des Landeskriminalamts hat im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin die Ermittlungen zu Tatmotiv und Hintergründen übernommen, diese dauern an.

Schüsse auf Einfamilienhaus in Buckow – Bewohner unverletzt

📅 2026-09-07 | 🔗 Quelle: Polizei Berlin

In der Nacht zu Montag wurde gegen 3:40 Uhr ein Einfamilienhaus an der Fritz-Erler-Allee in Buckow beschossen, nachdem eine Bewohnerin der Polizei Knallgeräusche gemeldet hatte. Die eintreffenden Beamten fanden Einschusslöcher im Gartentor sowie Beschädigungen an der Glasfassade des Sommergartens und einem Rollladen vor. Mehrere Personen hielten sich zur Tatzeit im Haus auf, verletzt wurde niemand. Die Fritz-Erler-Allee wurde zwischen Goldammerstraße und Johannisthaler Chaussee von 4 bis 6 Uhr gesperrt, auch der öffentliche Nahverkehr war zeitweise beeinträchtigt. Die Ermittlungen dauern an.

Mercedes-Fahrer in Tempelhof durch Schuss lebensgefährlich verletzt

📅 2026-09-06 | 🔗 Quelle: Polizei Berlin

Ein Passant entdeckte in der Nacht gegen 2:45 Uhr an der Gottlieb-Dunkel-Straße Ecke Eschersheimer Straße in Tempelhof einen Mercedes-Maybach quer auf dem Gehweg. Der 53-jährige Fahrer wies eine Schussverletzung auf und musste im Krankenhaus notoperiert werden. Die 6. Mordkommission des Landeskriminalamts ermittelt im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts und sucht nach Zeuginnen und Zeugen, die gegen 2:30 Uhr verdächtige Beobachtungen oder Schussgeräusche im Bereich wahrgenommen haben.

Transperson am Mehringplatz mit Schusswaffe bedroht, Staatsschutz ermittelt

📅 2026-09-07 | 🔗 Quelle: Polizei Berlin

Eine 18-jährige Person saß in der Nacht zu Montag gegen 1:30 Uhr auf einer Bank am Mehringplatz in Friedrichshain-Kreuzberg, als sie von zwei unbekannten Männern angesprochen und unter anderem nach ihrer geschlechtlichen Identität gefragt wurde. Nachdem das Opfer angab, eine Transperson zu sein, wurde es laut Polizei von einem der Männer mit einer Schusswaffe bedroht und konnte flüchten, um die Polizei zu verständigen. Die Tatverdächtigen waren bei Eintreffen der Beamten bereits geflüchtet. Wegen des Verdachts einer queerfeindlich motivierten Tat hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts die weiteren Ermittlungen übernommen.

CSD-Gedenkbaum im Tiergarten aus dem Boden gerissen, Staatsschutz ermittelt

📅 2026-09-06 | 🔗 Quelle: Polizei Berlin

In der Nacht zum 6. September 2026 wurde gegen 1:20 Uhr in der Straße Ahornsteig im Großen Tiergarten ein Baum entdeckt, der als Gedenkort für den Anschlag auf den Berliner CSD gepflanzt worden war und von Unbekannten samt Schutzgitter aus der Erde gerissen wurde; weitere Gegenstände im Umfeld wurden beschädigt oder zerstört. Es ist bereits die zweite Zerstörung eines Erinnerungsortes nach dem CSD-Anschlag, nachdem zuvor schon eine Regenbogenbank zerstört worden war. Die Polizei ermittelt wegen gemeinschaftlicher Sachbeschädigung; wegen des Verdachts einer politisch motivierten Tat hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts die Ermittlungen übernommen.

36-Jähriger stirbt nach Polizeieinsatz in Marienfelde

36-Jähriger stirbt nach Polizeieinsatz in Marienfelde

📅 2026-09-07 | 🔗 Quelle: Tagesspiegel

Ein 36-jähriger Mann, der sich offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand befand, legte in seiner eigenen Küche in Berlin-Marienfelde Feuer. Nachdem die Polizei eintraf, starb der Mann kurz darauf. Die näheren Umstände des Polizeieinsatzes werden derzeit untersucht.