2026-09-07Rubrik Berlin Lokal

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Veranstaltungen & Kultur

Dave Eggers zu Gast beim Internationalen Literaturfestival Berlin

Dave Eggers zu Gast beim Internationalen Literaturfestival Berlin

📅 2026-09-06 | 🔗 Quelle: Berliner Zeitung

Beim 26. Internationalen Literaturfestival Berlin, das noch bis zum 12. September im Haus der Berliner Festspiele läuft, trat der US-amerikanische Autor Dave Eggers am Samstag erstmals in der Stadt auf der großen Bühne auf. Im von der Literaturkritikerin Anne-Dore Krohn moderierten Gespräch auf Englisch erzählte er unter anderem humorvoll, wie er sich mit Leihfahrrad und nur einer Hotelkarte vier bis fünf Stunden lang durch die Stadt verirrte und dabei in Wedding landete. Im Mittelpunkt standen sein neu ins Deutsche übersetzter Roman „Contrapposto" sowie Themen wie Aktzeichnen und Sexszenen in der Literatur; zudem berichtete Eggers, dass sein Bestseller „The Circle" in South Dakota verboten wurde, woraufhin er aus Protest Freiexemplare verteilte, und warnte vor Künstlicher Intelligenz, verbunden mit dem Appell, Jugendliche sollten zunächst ein eigenes Urteilsvermögen entwickeln. Erstmals ist Schirmherr des Festivals kein Politiker, sondern der algerisch-französische Schriftsteller Boualem Sansal, der 2024 in Algerien zu fünf Jahren Haft verurteilt und Ende 2025 mit Unterstützung von Bundespräsident Steinmeier begnadigt wurde – bei seiner eigenen Podiumsdiskussion wich er Fragen dazu allerdings demonstrativ aus. Festivalleiterin ist Lavinia Frey; am heutigen Montag folgt ab 18 Uhr mit „Politik im Exil" eine Wandellesung im Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung.

Berlin Circus Festival scheitert an Formfehler bei Förderantrag

📅 2026-09-07 | 🔗 Quelle: Tagesspiegel Checkpoint

Dem Berlin Circus Festival wurde eine Senatsförderung verweigert, weil der Förderantrag nach Angaben der Verantwortlichen lediglich eine halbe Seite zu lang war – kein Einzelfall, wie eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Daniel Wesener zeigt: Allein in diesem Jahr wurden bereits knapp 240 Förderanträge von Kultur-Festivals, Tanzgruppen oder Literaturevents in Berlin wegen reiner Formfehler zurückgewiesen. Kulturschaffende werten die Häufung als Beleg für die bürokratischen Hürden der Berliner Kulturförderung.

Verkehr & Infrastruktur

BVG beginnt Gleisbauarbeiten für neuen Tram-Betriebshof Adlershof

BVG beginnt Gleisbauarbeiten für neuen Tram-Betriebshof Adlershof

📅 2026-09-07 | 🔗 Quelle: ENTWICKLUNGSSTADT

Die BVG hat am Montag mit der Erneuerung der Gleisschleife in Adlershof begonnen, um den neuen Tram-Betriebshof an das bestehende Streckennetz anzubinden. Im Zuge der bis zum 13. Dezember angesetzten Bauarbeiten entstehen neue Gleis- und Weichenanlagen sowie erneuerte Entwässerungs-, Bahnstrom- und Fahrleitungsanlagen. Der neue Betriebshof entsteht im Berliner Südosten auf dem Gelände eines ehemaligen Kohlebahnhofs, soll Platz für bis zu 60 Straßenbahnen bieten, rund 300 neue Arbeitsplätze schaffen und 2030 in Betrieb gehen.

Baugrunduntersuchungen für Reaktivierung der Potsdamer Stammbahn laufen

Baugrunduntersuchungen für Reaktivierung der Potsdamer Stammbahn laufen

📅 2026-09-06 | 🔗 Quelle: ENTWICKLUNGSSTADT

Entlang der historischen Trasse der Potsdamer Stammbahn laufen seit Ende 2025 umfangreiche Baugrunduntersuchungen: über 200 Rammkernsondierungen, rund 85 Großbohrungen bis 25 Meter Tiefe sowie Bodendichtemessungen mit 16-Tonnen-Raupenbohrgeräten. Die geplante, rund 23 Kilometer lange Strecke soll von Griebnitzsee über Zehlendorf und Schöneberg bis zum Ostkreuz führen, wobei der Kernabschnitt Griebnitzsee-Potsdamer Platz rund 21 Kilometer misst; vorgesehen sind fünf neue oder reaktivierte Regionalbahnhalte – Dreilinden, Düppel-Kleinmachnow, Zehlendorf, Rathaus Steglitz und Schöneberg –, zusätzlich werden Halte bei Südkreuz und im Bereich Hermannstraße/Neukölln geprüft. Geplant ist ein weitgehend zweigleisiger, vollständig elektrifizierter Ausbau mit 220 Meter langen, barrierefreien Bahnsteigen. Die Deutsche Bahn leitet das Projekt im Rahmen des Programms i2030 „Mehr Schiene für Berlin und Brandenburg"; die Vorplanung soll 2027 abgeschlossen sein, Baubeginn ist für 2032 vorgesehen, die Inbetriebnahme frühestens 2038. Die Finanzierung ist nach bisherigem Stand noch nicht vollständig gesichert und hängt wesentlich von einer Beteiligung des Bundes ab.

Aktuelle Sperrungen: A111, Nordufer und mehrere Tram- und S-Bahn-Linien betroffen

📅 2026-09-07 | 🔗 Quelle: Tagesspiegel Checkpoint

Die A111 ist in der Nacht zum 8. September zwischen 21 und 5 Uhr in beiden Richtungen zwischen Schulzendorfer Straße und Am Festplatz voll gesperrt. Das Nordufer in Wedding bleibt bis zum 19. September zwischen Buchstraße und Föhrer Straße in beiden Richtungen gesperrt. Bis zum 13. Dezember gibt es zudem Fahrplanänderungen bei den Tramlinien M1, 12, M8, M17, 18, 21, 27 und 37 mit Teilausfällen und Ersatzverkehr, unter anderem zwischen Schönhauser Allee/Bornholmer Straße und Am Kupfergraben sowie rund um Lichtenberg. Auf den S-Bahn-Linien S41/S42, S2/S25 sowie S8/S85/S9 fallen an einzelnen Abenden ab 21.30 beziehungsweise 22 Uhr bis Betriebsschluss Fahrten zwischen mehreren Stationen aus.

Wirtschaft

Food Campus Berlin schrumpft auf ein Viertel der geplanten Fläche

Food Campus Berlin schrumpft auf ein Viertel der geplanten Fläche

📅 2026-09-06 | 🔗 Quelle: ENTWICKLUNGSSTADT

Der seit Jahren geplante Food Campus Berlin wird deutlich kleiner: Die Fläche schrumpft von ursprünglich 40.000 auf rund 10.000 Quadratmeter, ein Viertel der ursprünglichen Größe. Das neue Konzept soll modular aufgebaut und später erweiterbar sein; der bisherige Standort am Teltowkanal in Tempelhof wird aufgegeben, weil potenzielle Mieter ihn als nicht zentral genug bewerteten und kurzfristig verfügbare Wohnungen für Beschäftigte sowie internationale Forschungsgäste fehlten. Nach Angaben der Projektverantwortlichen laufen bereits konkrete Verhandlungen über einen zentraleren Standort in Berlin; als Gründe für die Neuplanung werden gestiegene Zinsen und Baukosten sowie eine zurückhaltendere Kreditvergabe der Banken bei großen Immobilienprojekten genannt. Geschäftsführerin Lia Carlucci hat Ende August nach zwei Jahren die operative Leitung abgegeben und bleibt nur noch beratend tätig; die operative Verantwortung geht zurück an die Projektentwicklung von Artprojekt. Inhaltlich soll sich der verkleinerte Campus künftig auf die Themenfelder „Food as Medicine", Ernährungsresilienz und „Circular Food" konzentrieren.

Wissenschaft & Bildung

TU Berlin will Teile des seit 2024 gesperrten Hauptgebäudes wieder öffnen

TU Berlin will Teile des seit 2024 gesperrten Hauptgebäudes wieder öffnen

📅 2026-09-07 | 🔗 Quelle: Tagesspiegel

Das wegen gravierender Baumängel seit dem 9. Mai 2024 geschlossene Hauptgebäude der TU Berlin – der Sanierungsstau wird auf 2,4 Milliarden Euro beziffert – soll teilweise wieder geöffnet werden. Audimax und ein weiterer Hörsaal werden bereits seit einigen Wochen für Prüfungen genutzt; nun sollen auch die Hörsäle im Erdgeschoss für Prüfungen und möglicherweise Lehrveranstaltungen freigegeben werden, sobald eine laufende brandschutztechnische Überprüfung abgeschlossen ist. Die Ergebnisse einer externen Machbarkeitsstudie werden in einem Monat erwartet. Eine vollständige Rückkehr von Fakultäten und Verwaltung ins Hauptgebäude wird nach Angaben der Universität im Wintersemester, das am 12. Oktober beginnt, nicht möglich sein; alle rund 4.000 Lehrveranstaltungen sollen dennoch in Präsenz stattfinden, teils in anderen TU-Gebäuden. Zusätzlich ist seit Juni das Gebäude BH-N (Bergbau- und Hüttenwesen) geschlossen, seit Mitte August besteht dort nur eingeschränkter Forschungszugang.

Neue Schule in Hellersdorf soll zur 'Laborschule' mit Hochschulbeteiligung werden

Neue Schule in Hellersdorf soll zur 'Laborschule' mit Hochschulbeteiligung werden

📅 2026-09-06 | 🔗 Quelle: ENTWICKLUNGSSTADT

Am Auerbacher Ring in Marzahn-Hellersdorf entsteht eine neue Schule für 625 Schülerinnen und Schüler sowie rund 60 Lehrkräfte; der symbolische Spatenstich fand am 22. Juli statt. Ein modularer Ergänzungsbau soll Ende des zweiten Quartals 2027 fertig werden, der Schulstart ist für das Schuljahr 2027/28 geplant, die endgültige Holz-Compartmentschule soll im Juni 2028 übergeben werden. Zusätzlich wird geprüft, ob daraus gemeinsam mit Hochschulen – Alice-Salomon-Hochschule, Humboldt-Universität, Technische Universität und Universität der Künste – eine „Laborschule" entsteht, bei der Lehramtsstudierende und Fachleute gemeinsam mit der Schule Forschungsprojekte im Stadtteil erarbeiten. Der Senat bezeichnet das Konzept als „interessant und innovativ", kann die Realisierbarkeit aber noch nicht abschließend bewerten; bis Ende 2026 sind weitere Planungsgespräche zwischen den beteiligten Hochschulen vorgesehen.

Studie: Immer weniger Fleisch, aber auch weniger Vegetarisches in Berliner Uni-Mensen

📅 2026-09-07 | 🔗 Quelle: Tagesspiegel Checkpoint

Eine Untersuchung der Uni Konstanz und der Berliner HTW zeigt, dass in den Berliner Uni-Mensen immer weniger Fleisch auf den Tisch kommt – allerdings gehen laut Studie auch die vegetarischen Angebote zurück, während der Anteil veganer Gerichte weiter steigt. Bei der vorigen Auswertung waren in Berlin inklusive Beilagen und Desserts bereits knapp 75 Prozent der Mensa-Gerichte vegan.

Senioren am Grabowsee lernen KI-Pflegeroboter kennen

📅 2026-09-06 | 🔗 Quelle: rbb24

Am Grabowsee haben Seniorinnen und Senioren im Rahmen eines Projekts einen sozialen KI-Roboter für die Pflege kennengelernt – in der ungewöhnlichen Kulisse der ehemaligen Lungenheilstätten. Solche Roboter könnten künftig helfen, den akuten Pflegekräftemangel abzumildern und Einsamkeit im Alter zu lindern.

Stadtentwicklung & Wohnen

U7-Verlängerung zum BER erhält durch mögliche Expo-2035-Bewerbung neuen Schub

U7-Verlängerung zum BER erhält durch mögliche Expo-2035-Bewerbung neuen Schub

📅 2026-09-07 | 🔗 Quelle: ENTWICKLUNGSSTADT

Berlin plant die Verlängerung der U-Bahn-Linie U7 vom bisherigen Endpunkt Rudow über den Bahnhof Schönefeld bis zum Flughafen BER – eine rund 8 Kilometer lange Strecke mit bis zu sieben neuen Stationen, darunter das ehemalige Terminal 5 und Standorte der Airport City sowie optional das Gewerbequartier „Midfield Gardens". Eine Machbarkeitsstudie der BVG hatte die operative Umsetzbarkeit bereits 2020 bestätigt, eine Nutzen-Kosten-Untersuchung von Intraplan Consult vom April 2025 bescheinigt dem Projekt Wirtschaftlichkeit mit einem volkswirtschaftlichen Nutzen, der die Investitionskosten übersteigt; laut einer älteren Machbarkeitsstudie könnten täglich rund 35.000 Fahrgäste die Strecke nutzen. Neue Bedeutung erhält das Vorhaben durch eine mögliche gemeinsame Berlin-Brandenburg-Bewerbung um die Expo 2035, für die Berlin die U7-Anbindung als Voraussetzung ansieht – erwartet werden bis zu 160.000 Besucher täglich, von denen 60 bis 75 Prozent den öffentlichen Nahverkehr nutzen sollen. Trotz nachgewiesener Wirtschaftlichkeit stehen Planung, Genehmigung und vor allem die Finanzierung noch aus; Brandenburgs Infrastrukturminister Robert Crumbach bezweifelt eine Fertigstellung bis 2035 und stellt eine größere Landesfinanzierung infrage. Zuständig für das Projekt sind Berlin, Brandenburg, der Landkreis Dahme-Spreewald, die Gemeinde Schönefeld und die Flughafengesellschaft FBB.

Neues Regenwassersystem am Rathausforum in Mitte

Neues Regenwassersystem am Rathausforum in Mitte

📅 2026-09-06 | 🔗 Quelle: ENTWICKLUNGSSTADT

Am Rathaus- und Marx-Engels-Forum in Berlin-Mitte entsteht ein neues System zur Regenwasserbewirtschaftung: Niederschläge sollen künftig vor Ort gesammelt, versickert oder verdunstet werden, statt in die Kanalisation abzufließen. Dafür wird seit dem 7. September ein Bereich am Rathausforum abgesperrt; auch rund um den Neptunbrunnen wird das Areal neu gestaltet.

Gewerbetreibende an der Schönhauser Allee ziehen zwei Jahre nach Umbau überwiegend positive Bilanz

Gewerbetreibende an der Schönhauser Allee ziehen zwei Jahre nach Umbau überwiegend positive Bilanz

📅 2026-09-05 | 🔗 Quelle: ENTWICKLUNGSSTADT

Zwei Jahre nach dem Umbau der Schönhauser Allee hat infraVelo die dort ansässigen Gewerbetreibenden zu ihrer Einschätzung befragt. Das Ergebnis fiel überwiegend positiv aus, vor allem Radweg und neue Lieferzonen kommen gut an; Kritik gibt es dagegen an den weggefallenen Parkplätzen. Auf den 720 Metern trennen sogenannte Radborde den Radfahrstreifen vom Autoverkehr – 25 der insgesamt 720 verbauten Elemente wiesen dabei Schäden auf.

Sicherheit & Justiz

Nach Hackerangriff auf Berliner Landesnetz: Zweites Datenpaket im Darknet veröffentlicht

Nach Hackerangriff auf Berliner Landesnetz: Zweites Datenpaket im Darknet veröffentlicht

📅 2026-09-06 | 🔗 Quelle: Berliner Zeitung

Nach dem Hackerangriff auf das Berliner Landesnetz Anfang August hat die Tätergruppe „Rhysida" ihre Drohung wahrgemacht und am Freitag, 4. September, ein zweites Datenpaket ins Darknet gestellt, nachdem das Land Berlin die geforderten 30 Bitcoin – umgerechnet rund 2 Millionen Euro – nicht gezahlt hatte. Betroffen sind vor allem die Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung, Bauen, Wohnen und Verkehr; laut einer Auswertung des Tagesspiegel Checkpoint umfassen die veröffentlichten Daten 175.019 PDF-Dokumente, 152.125 Word-Dokumente, 121.475 E-Mails, 95.739 Bilder, 32.566 Geodaten, 21.970 Systemdateien, rund 11.000 mutmaßliche Personalunterlagen, 1.100 Klarnamen sowie 289 Verweise auf kritische Infrastruktur und 47 auf Geheimhaltungsstufen – insgesamt schätzungsweise 5,26 Terabyte beziehungsweise rund 1,44 Millionen Dateien. Ein Sprecher des Chaos Computer Clubs vermutet laut Berliner Morgenpost angesichts des Ausmaßes, dass eine zentrale Dateiablage der Verwaltung kompromittiert wurde; unter den Daten sollen sich auch eigentlich nicht öffentlich einsehbare Arbeitszeugnisse befinden. Die Senatskanzlei hat betroffenen Personen empfohlen, Strafanzeige zu erstatten, und hat nachträglich verschärfte Sicherheitsmaßnahmen eingeführt, die zu Einschränkungen bei einzelnen Fachverfahren führen – etwa bei Wohngeldbewilligungen; über konkret betroffene Verfahren hält sich die Senatskanzlei bislang bedeckt.

CSD-Gedenkbaum im Tiergarten aus der Erde gerissen, Staatsschutz ermittelt

CSD-Gedenkbaum im Tiergarten aus der Erde gerissen, Staatsschutz ermittelt

📅 2026-09-06 | 🔗 Quelle: Berliner Zeitung

In der Nacht vom 6. auf den 7. September wurde gegen 1.20 Uhr am Ahornsteig im Großen Tiergarten ein Gedenkbaum für die Opfer des CSD-Anschlags vom 25. Juli, bei dem eine 65-jährige Polin starb und 31 weitere Menschen verletzt wurden, komplett aus der Erde gerissen; auch das Schutzgitter und weitere Gegenstände in der Umgebung wurden beschädigt oder zerstört. Der erst vor einem Monat gepflanzte Ahorn hatte einen Baum ersetzt, der bei dem Anschlag selbst schwer beschädigt worden war. Nur wenige Tage zuvor war bereits eine zugehörige Gedenkbank am selben Ort angegriffen worden, dabei wurden Holzlatten aus dem Rahmen gelöst und die Rückenlehne beschädigt. Der polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts hat die Ermittlungen wegen gemeinschaftlicher Sachbeschädigung übernommen, was auf mehrere Tatverdächtige hindeutet; Mittes Bürgermeisterin Stefanie Remlinger (Grüne) bezeichnete die Tat laut Tagesspiegel Checkpoint als „Akt der Barbarei".

Mann nach homophober Beleidigung in Mitte angegriffen

📅 2026-09-05 | 🔗 Quelle: Polizei Berlin

Am 5. September gegen 19.30 Uhr wurden ein 20-Jähriger und sein Begleiter am Dorothea-Schlegel-Platz in Berlin-Mitte angegriffen: Ein unbekannter Mann beleidigte den 20-Jährigen zunächst offenbar wegen seines Aussehens und Verhaltens mit diskriminierenden Worten und schlug anschließend dessen 22 Jahre alten Begleiter. Der Täter flüchtete in unbekannte Richtung und ist bislang nicht identifiziert; der Staatsschutz des Landeskriminalamts hat die Ermittlungen wegen des Verdachts auf einen homophoben Hintergrund übernommen.

53-Jähriger an Grenze von Tempelhof und Neukölln durch Schuss verletzt

📅 2026-09-06 | 🔗 Quelle: Polizei Berlin

In der Nacht zum Sonntag, 6. September, wurde an der Grenze zwischen Tempelhof und Neukölln ein 53 Jahre alter Mann durch einen Schuss verletzt; ein Zeuge hatte ihn in einem Auto entdeckt. Die Polizei sucht nach Zeuginnen und Zeugen, zu Tatverdächtigen oder einem Motiv liegen bislang keine Angaben vor.

Prozess um 200.000-Euro-Erpressung mit angeblichem 'Daltons'-Bezug beginnt in Moabit

📅 2026-09-07 | 🔗 Quelle: Tagesspiegel Checkpoint

Vor dem Kriminalgericht Moabit muss sich seit dem 7. September ein 34-Jähriger wegen räuberischer Erpressung verantworten. Laut Anklage soll er von einem Mann 200.000 Euro gefordert und ihm ausrichten haben lassen, er gehöre zur kriminellen Gruppierung „Daltons". Im Januar 2021 soll er zudem einen Schuss auf den Friseursalon der Ehefrau des Erpressten in Berlin-Neukölln abgefeuert und dabei die Schaufensterscheibe beschädigt haben.